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Sonntag, 27. Januar 2013

The Next Big Thing Blog Hop

Michael Vieten, Autor der Kurzgeschichtensammlung »Unheimliche Begegnungen - Aus der Zwischenwelt« sowie der Romane »Das Leben und das Sterben des Jason Wunderlich« und »Atemlos« war so freundlich, mich um ein Interview im Rahmen des The Next Big Thing Blog Hop zu bitten. Ein kleiner Google-Ausflug zeigte zu meiner großen Überraschung, dass es sich hierbei um ein sehr weit verbreitetes Projekt handelt. TNBTBH ist eine Autoreninitiative, bei der immer wieder die gleichen Fragen gestellt werden und auf den Homepages oder Blogs der jeweiligen Autoren veröffentlicht werden. Wie bei den früheren Kettenbriefen lädt jeder Befragte weitere Autoren ein, an der Aktion teilzunehmen. So verbreitet sich The Next Big Thing Blog Hop rasend schnell über das Internet und bietet interessierten Lesern spannende Einblicke in die Arbeit unterschiedlichster Autoren.

Und hier nun schließlich mein Interview mit mir selbst:


Was ist der Arbeitstitel Ihres Buches?
Derzeit arbeite ich an mehreren Kurzgeschichtenprojekten, die entweder in unterschiedlichen Anthologien auftauchen werden, oder Einzug in eine Kurzgeschichtensammlung halten werden, die ich gerne noch im Verlauf dieses Jahres veröffentlichen würde. Derzeit fehlt mir also die Zeit, ein konkretes "längeres" Buchprojekt zu verfolgen. Aber ich sammle fleißig Ideen für das nächste größere Projekt. Der Titel meines aktuellen Buches lautet »Das Schloss«. 


Woher kam die Idee für das Buch?
Die Idee zum »Schloss« kam mir, als ich während einer Autofahrt über die Insel Rügen die Ruine eines alten Schlosses entdeckte. Die Geschichtenmaschine in meinem Kopf ratterte sofort los und ich begann noch am selben Tag mit der Erstellung eines Handlungskonzeptes. 


Unter welches Genre fällt Ihr Buch?
Ich habe das Buch als »Psychothriller« eingruppiert, wobei ich mich hierbei an den Büchern von Brett McBean orientiert habe, die ebenfalls diesem Genre zugeordnet sind. Aber wie die Bücher von McBean, kommt »Das Schloss« mit einer ordentlichen Portion Horror daher. Mann kann es also auch guten Gewissens als Thriller mit Horrorelementen bezeichnen.


Wie lautet die Ein-Satz-Zusammenfassung Ihres Buches?
Sechs Menschen treffen in einer Schlossruine aufeinander, doch nicht alle sind freiwillig hier und nicht jeder von ihnen wird das alte Gemäuer lebend verlassen. 


Welche Schauspieler sollten Ihre Charaktere in einer Filmumsetzung spielen?
Bei internationaler Besetzung könnte ich mir Emma Roberts sehr gut als Vanessa vorstellen, Jürgen Vogel (mit neuer Frisur) als Adam. Heath Ledger hätte ganz sicher einen herausragenden Kid abgegeben. Franziska Brandmeier (»Abgebrannt« oder »Soko 5113«) könnte in die Rolle von Sandy schlüpfen. 


Werden Sie Ihr Buch selbstverlegen oder wird es vertreten durch einen Agenten?
Ich habe »Das Schloss« als E-Book über Amazon KDP und als Taschenbuch über createspace selbstverlegt. 


Wie lange haben Sie gebraucht, um den ersten Entwurf Ihres Manuskripts zu schreiben?
Für die erste Fassung habe ich etwa ein halbes Jahr benötigt. Allerdings mit der einen oder anderen Unterbrechung, da es immer wieder Phasen gab, in denen andere Dinge (leider) eine höhere Priorität genossen haben.


Welche anderen Bücher würden Sie mit Ihrem Genre vergleichen?
Nach Aussagen vieler Leser ähnelt »Das Schloss« stilistisch am ehesten den Büchern von Richard Laymon, wobei ich mich nicht ansatzweise mit ihm auf eine Stufe stellen möchte. Doch da der Laymon-Style der Geschichte tatsächlich vom ersten Satz an beabsichtigt war, sind die im Buch auftauchenden (und von dem einen oder anderen kritisierten oder auch falsch interpretierten) Klischees übrigens sehr bewusst von mir verwendet worden. 


Was sonst über Ihr Buch könnte das Interesse des Lesers wecken?
Das »Schloss« ist ein sehr temporeicher, rasanter Roman mit vielen Cliffhangern, die es dem Leser schwermachen könnten, es aus der Hand zu legen. Ich denke, wer den Stil von Laymons Büchern mag, wird auch am »Schloss« seine Freude haben und gut unterhalten werden. Freunde sanfter und tiefgründiger Romane eher nicht. 


Möchten Sie andere Autoren für das Interview nominieren?
Ich würde sehr gerne André Wegmann, einen Horror-Kollegen, »nominieren«, dessen Storys mir persönlich außerordentlich gut gefallen. Außerdem habe ich die geschätzten Kolleginnen und Kollegen Rona Walter, Moe Teratos (Autorin des Amazon KINDLE #1-Bestsellers "Das Mordhaus"), Brigitte Tholen, Katja Piel und Vincent Voss eingeladen und bin gespannt, ob sie Interesse haben oder vielleicht schon anderweitig eingeladen wurden.

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